Ultraschall-Kleben

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Das Ultraschall-Kleben funktioniert ähnlich wie das Ultraschall-Schweissen. Der wesentliche Unterschied zwischen diesen beiden Verfahren liegt im Material, welche für die Verbindung von 2 Stoffen verwendet wird.
Beim Ultraschall-Schweissen werden die Stoffe selbst in Schwingung versetzt und durch die entstandene Wärme unter Druck miteinander verbunden.
Voraussetzung dafür sind geeignete Kunstoffe, welche sich entsprechend in Schwingung setzen lassen und auch miteinander eine Verbindung eingehen.

Beim Ultraschall-Kleben wird zwischen die zu verbindenden Stoffe ein Schmelzkleber zugeführt, welcher mittels Ultraschall in einen flüssigen Zustand versetzt wird und unter Druck die Stoffe miteinander verbindet.
Der Vorteil von diesem Verfahren liegt darin, dass sich beim Ultraschall-Kleben auch nicht-thermoplastische Kunstoffen miteinander verbinden lassen. Desweiteren wird wesentlich weniger Energie zum Anschmelzen des Klebebandes benötigt, als dies bei Ultraschall-Schweissen der Fall ist.

Beim Ultraschallkleben bleibt die Optik und Struktur der zu verbindenden Materialien weitestgehend erhalten und das Material wird nicht geschwächt.

Ein Haupteinsatzgebiet der Ultraschall-Klebetechnologie ist die Herstellung von Markisentüchern. Statt wie früher die einzelnen Stoffbahnen miteinander zu vernähen, werden diese heute vorwiegend mittels Ultraschall verklebt. Der Vorteil dieser Anwendung ist, dass die Nähte wasserdicht verschlossen sind und eine sehr hohe Nahtfestigkeit aufweisen.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Textiler Sonnenschutz.

  • optisch unauffällig
  • sehr hohe Nahtfestigkeit
  • Luft- und wasserdichte Verbindungen
  • Sehr geringer Energieverbrauch
  • Keine Emissionen
  • Hohe Prozessgeschwindigkeit

  • Markisentüchern und Sonnensegel
  • Geotextilien
  • Textile Architektur
  • Digitaler Grossformatdruck